ASKS vertagt Entscheidung der IGS Zügigkeit

Die Entscheidung, ob die Gesamtschule in Oberpleis dauerhaft sechszügig sein soll, fällt erst Anfang Februar. Nach eingehender Debatte hat damit der ASKS die Frage der Zügigkeit geschoben. Grund: Erst wolle man die Zahlen aus Bad Honnef und die erneuten Bedarf in Oberpleis abwarten.

In den ersten drei Jahren hatte die Stadt Königswinter aufgrund der hohen Anmeldezahlen jeweils eine Ausnahmegenehmigung der Bezirksregierung für den zusätzlichen Zug erhalten. Inwieweit das kommende Schuljahr schon regulär unter der Maßgabe einer endgültigen Entscheidung die erweiterte Zügigkeit auf sechs bekommen wird, ist unklar.
dennoch sprach sich der Ausschuss dafür aus, erst einmal das Anmeldeverfahren vom 29. Januar bis 5. Februar 2016 abzuwarten.

Im aktuellen SEP Gutachten, dem der Ausschuss zur Beratung vorlag, verweis das Gutachterbüro auf Zahlen, die sowohl eine Fünf- als auch eine Sechszügigkeit für möglich erachtet. Auch wurden die potentiellen Einpendler (ca. 20) aus Bad Honnef vor dem Hintergrund der dort entstehenden Gesamtschule berücksichtigt.

Inwieweit nun 2016/17 mit einem erheblich Rückgang der Anmeldungen zu rechnen ist, wird abzuwarten sein.

Unsere Position war steht, dass alle Königswintere Kinder in Königswinter eine weiterführende Schule besuchen können. Auch wenn es bei einer Sechszügigkeit keine Garantie gibt, halten wir die Wahrscheinlichkeit dennoch eher gegeben.

Was es mit uns nicht gibt, ist die Qualität und das Angebot schulischer Bildung unter einen Finanzierungsvorbehalt zu stellen. Welche möglichen Mehrkosten bei einer Sechszügigkeit entstehen mögen, soll nun in der Entwicklung des Raumkonzeptes für den Standort Oberpleis in einem ersten Schritt liefern. Wir sind gespannt.

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