Intelligente Planung: Das Baulandmodell

 

Antrag im Planungs- und Umweltausschuss

1. Die Verwaltung wird gebeten, zeitnah einen Vorschlag für die Einführung eines Baulandmodells in Königswinter vorzulegen. Dieser Vorschlag sollte zwei Varianten zur Entscheidungsfindung beinhalten.

Variante 1: Dieses Modell sollte darauf abzielen, dass die Stadt einen Teil der Flächen zu einem erheblich verringerten Preis erwerben kann, um so ihr städtebauliches Ziel „Schaffung preiswerten Wohnraums“ realisieren zu können

Variante 2: Die Grundstückseigentümer beteiligen sich an den Kosten der Baulandentwicklung indem sie oder ihre Investoren sich verpflichten, 30% der geplanten Nettowohnfläche als geförderten Mietraum zu erstellen.

2. Das Projekt wird bis zur Realisierung mit hoher Priorität in der Projektliste der Verwaltung geführt und bearbeitet.

 

Begründung:

Seit knapp 30 Jahren wird in Königswinter über die Einführung eines kommunalen Baulandmodells/des Instrumentes der Bodenvorratspolitik diskutiert. Durch eine Beteiligung der Planungsbegünstigten an den Entwicklungskosten für Wohnbauland und den infrastrukturellen Folgekosten kann der Haushalt der Stadt entlastet werden.

Vor dem Hintergrund der Ausweisung möglicher neuer Baugebiete und der dringenden Förderung des Sozialen Wohnungsbaus sowie der Umsetzung der städtebaulichen Ziele der Stadt Königswinter ist die möglichst zeitnahe Einführung eines kommunalen Baulandbeschlusses dringend geboten.

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